Tja, wie man sich bettet so liegt man, oder auch nicht, nachdem wir unser kleines Zelt, für am Burkahrd sein Transit geklebt haben, konnten wir auch eigentlich gut schlafen. Heute geht es stumpf die Küste entlang, immer gen Süden. Nach den Kamelen der letzten Nacht, treffen wir nun zum ersten mal auf echte Kamele ...
Nun wissen wir auch wozu die hübschen Schilder da sind, die dreieckigen mit nem Kamel drauf. Die sind nicht als Souvenier gedacht, für gelangweilte Touristen, die auch noch reinzufällig nen Werkzeugkasten dabei haben um das Schild abzuschrauben. Nee, dafür sind die echt nicht gedacht, die warnen vor freilaufenden Kamelen (wo war das Schild letzte Nacht?) und das zu recht. Tauchen (nee nicht mit Flasche, Schnorchel und Brille und so) auf aus dem Nix und das gleich herdenweise. Also Augen auf, damit man so nen 2 Tonnen Vieh nicht umsemmelt (dabei kann man nur verlieren). Aber es gibt zu den nächtlichen und echten Kamelen auch noch welche aus Stein, seht selbst:
Langsam aber sicher wird es sandiger, wärmer, karger, die Wüste lässt grüssen ...
Kilometer fressen, Landschaft gucken, anhalten um zu pinkeln, das macht fertig, das ist irgendwann langweilig, obwohl zugleich auch toll zu sehen das es Menschen gibt, die im Nix wohnen und scheinbar auf den Bus warten. Wie geht das? Kein Baum, kein Strauch, kein Haus, aber da sitzt tatsächlich noch jemand am Strassenrand und wartet, macht nix soll er warten bis er schwarz wird, wir können niemanden mitnehmen, tut uns leid, aber was wohnste auch mitten in der Pampa?
Für heute sagt das RAODBOOK Beduinencamping an, lassen wir uns überraschen. Überraschung gelungen, echt schönes Camp, die Zufahrt so richtig Wüstenlike und Häringe gingen auch in den Boden :-). Na, geht doch ... Am Abend dann erste Wüstenromantik geniessen und nen Bierchen trinken, welch eine Freude.

